JHV soll im Vordergrund stehen

Liebe Schalker und Unterstützer von SchalkeVereint,

der offene Brief an den Ehrenrat zum Thema „Besuch bei Putin“ hat in den letzten Wochen für viel Aufregung gesorgt und ein ungewöhnlich intensives Echo in der nationalen und auch internationalen Presse hervorgerufen.

Das Schreiben an den Ehrenrat hatte unsere ausdrückliche Unterstützung und obwohl Gazprom als Sponsor im betreffenden Schreiben an den Ehrenrat gar nicht erwähnt wurde, hat sich die öffentliche Diskussion mit der Zeit um dieses Thema erweitert.
Auch sehr viele, die sich bei SchalkeVereint engagieren, würden unseren aktuellen Sponsor lieber heute als morgen mit Freuden verabschieden.

Nun ist es aber so, dass dieses Thema jetzt seit mehreren Wochen ohne neue Fakten von den Medien befeuert wird, sich seitdem auch keine zusätzlichen Argumente ergeben haben und eine Aussage des Ehrenrats nach wie vor nicht vorliegt.

Weiterhin besteht die Gefahr, dass unsere eigentlichen Ziele, eine offene und nachhaltige Diskussion zur bevorstehenden JHV anzustoßen, in der Außenwahrnehmung überlagert werden.

Grundsätzlich würden wir eine „Emanzipation“ von unserem aktuellen Sponsor ausdrücklich befürworten. Dies kann aber nur ein langfristiges Ziel basierend auf einem sich weiter wandelnden Meinungsbild bei Mitgliedern und Handelnden des FC Schalke 04 sein.

Alle Mitglieder, die unsere Meinung teilen bzw. sich eine solche erst noch bilden möchten, wurden durch die Berichterstattung so oder so erreicht, ein weiteres Anheizen des Themas halten wir für nicht hilfreich.

Aus diesem Grund, und um uns eben nicht ins Tagesgeschäft einzumischen, für das satzungsgemäß der Vorstand des FC Schalke 04 verantwortlich ist, haben wir uns entschlossen, weiteren Interviewanfragen der Medien (zuletzt für WDR2 Liga live anlässlich der Berichterstattung zum Spiel gegen Eintracht Braunschweig) mit Angabe der vorgenannten Gründe nicht nachzukommen.

Glückauf.

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