puff, peng, weg ist es!

Hallo Schalker,

das offenbar mit niemandem zuvor abgestimmte „Denkmodell“ von Clemens Tönnies zur Beteiligung der Mitglieder an der Konsolidierung der Finanzsituation unseres Vereins hat hohe Wellen geschlagen. Auch bei uns. Ja, wir haben uns natürlich auch gefragt, ob man uns nun komplett veräppeln möchte, schließlich haben wir grad mit Vertretern aus Vorstand, Aufsichtsrat und Ehrenrat gemeinsam einen Satzungsänderungsantrag erarbeitet, der den Verein deutlich gestärkt aufstellen soll.

In der aktuellen Satzung gibt es übrigens auch schon die Möglichkeit einer Sonderumlage in der Höhe eines Mitgliedsbeitrags. In der jetzt erarbeiteten Version ist die maximale Höhe einer Sonderumlage auf nunmehr drei Mitgliedsbeiträge gedeckelt. Das Entscheidende aber ist, dass die Mitgliederversammlung darüber entscheidet, ob eine Sonderumlage erhoben wird und in welcher Höhe (maximal aber eben drei Mitgliedsbeiträge). Von einer 1000 Euro-Mitgliedsbeitrags-Idee war hier nie die Rede. Die fällt nun aus heiterem Himmel, ist auch völlig abwegig und komplett unrealistisch.

Wenn man auf freiwilliger Basis eine Beteiligung der Mitglieder und auch über Wege der Umsetzung diskutieren möchte, dann sind wir gern dazu bereit. Die eigentliche Frage aber ist, ob Clemens Tönnies auch dazu bereit ist. Vielmehr scheint es doch so zu sein, dass er mit seinem völlig weltfremden „Denkmodell“ nur ein weiteres Mal die Diskussion um die Umwandlung unseres Vereins in eine Kapitalgesellschaft anheizen wollte. Und gleichzeitig damit den Mitgliedern den schwarzen Peter für die Finanzsituation zuschustert, die er doch selbst als Aufsichtsrat seit 1994 und als Vorsitzender des Aufsichtsrats seit 2001 maßgeblich mitzuverantworten hat.

Und das alles ohne Abstimmung, an allen Gremien vorbei, direkt lanciert über die Sport-Bild. Gerade wieder in der Antragskommission mühsam aufgebautes Vertrauen … puff, peng, weg ist es! Die „Ein-Mann-Büffelherde“ hat wieder zugeschlagen.

Von Vorstandsseite beteuert man weiterhin das Bekenntnis zum eingetragenen Verein. Wenn Vorstand und Aufsichtsrat an tragfähigen Lösungen interessiert sind, dann sollten sie das Gespräch suchen. Und zwar das Gespräch mit uns Mitgliedern und Fans – und nicht mit der Sport-Bild.

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